Diktate durchsuchenVermerke vom Diktiergerät, auch solange sie nicht abgetippt sind.

Vorgesehen ist, Diktate aus dem Haus und Sprachaufnahmen aus dem Außendienst in Ihrer Instanz zu verschriften, damit Antworten die Fundstelle nennen können. Die Aufnahme bleibt als Beleg erhalten; an Ihrer Diktiersoftware wird nichts geändert.

Diktat und Sprachaufnahmen

nach Abklärung · Ordner

Beispielfrage

„Was habe ich im Diktat vom 14. März zum Akt Huber festgehalten?“

1 Antwort mit Fundstelle

Anbindung

Wie die Anbindung vorgesehen ist

Diktiersoftware legt Aufnahmen meist als Datei ab — je nach Gerät als DSS, WAV oder MP3, im Diktatordner am Server oder am Arbeitsplatz. Vorgesehen ist, diesen Ordner verschlüsselt und nur über ausgehende Verbindungen in Ihre Instanz zu spiegeln; verschriftet wird dort, in der EU, und die Aufnahme bleibt der Beleg zur Antwort. Ob und wie das bei Ihnen geht, prüfen wir vor dem Start mit Ihnen — etwa ob Aufnahmen verschlüsselt abgelegt werden oder ob die Diktatverwaltung als Dienst des Herstellers läuft; dann klären wir, ob eine Schnittstelle vorhanden, freigeschaltet und erreichbar ist, andernfalls ist ein geplanter Export der Weg. Philips Pocket Memo und SpeechMike, die Digta-Geräte von Grundig Business Systems oder die DS-Recorder von Olympus bzw. OM System sind dabei nur Beispiele: angebunden werden die Dateien, die dabei entstehen. Sprachmemos vom Handy können Sie schon vorher hochladen.

Einmal eingerichtet, läuft der Abgleich automatisch: Neue und geänderte Unterlagen aus Diktat und Sprachaufnahmen kommen von selbst dazu, ohne dass jemand etwas hochladen muss.

EinrichtungDen Aufwand schätzen wir nach der Vorab-Prüfung ab und besprechen ihn mit Ihnen, bevor etwas eingerichtet wird — gern gemeinsam mit dem Betreuer Ihrer Diktiersoftware. Verrechnet wird nach Aufwand; Sprachaufnahmen vom Handy können Sie schon vorher hochladen.

Unterlagen

Welche Unterlagen in Diktat und Sprachaufnahmen liegen können

  • Aktenvermerke und Gesprächsnotizen, gleich nach dem Klientengespräch aufs Gerät gesprochen.
  • Schriftsatz- und Vertragsdiktate, die im Sekretariat noch auf das Abtippen warten.
  • Der Bericht vom Ortstermin oder von der Begehung, unterwegs im Auto diktiert.
  • Kurze Anweisungen ans Sekretariat: Frist eintragen, Akt anlegen, Erledigung vermerken.
  • Die Auftragsdaten, die das Diktiergerät mitschreibt — Autorkennung, Arbeitstyp, Priorität, Datum.
  • Sprachmemos vom Diensthandy, die es nicht in die Diktierverwaltung geschafft haben.

Beispielfragen

Beispiele für Fragen an Ihren Bestand

  • „Was habe ich im Diktat vom 14. März zum Akt Huber festgehalten?“

    1 Antwort mit Fundstelle

  • „In welcher Aufnahme habe ich den Ortstermin in der Bahnhofstraße beschrieben?“

    2 Antwort mit Fundstelle

  • „Welche Frist habe ich zum Akt 2024/118 diktiert?“

    3 Antwort mit Fundstelle

Start

Bevor eine Verknüpfung eingerichtet ist

Eine Verknüpfung wird für Sie eingerichtet, nicht per Klick aktiviert. Jede Quelle bringt eigene Zugänge, Rechte und Ordnerlogik mit — ob und wie sie bei Ihnen angebunden werden kann, prüfen wir vorher gemeinsam. Einrichtung und Wartung werden nach Aufwand verrechnet; wie groß der ist, hängt an der Quelle und wird vorher besprochen.

Bis dahin — und unabhängig davon — lassen sich Dateien, ganze Ordner, Mails, Fotos und Sprachmemos hochladen. Im Testzugang zeigt sich mit den eigenen Unterlagen, wie Antworten aussehen.

Vorab-Prüfung

Was wir vorab prüfen

Vorab sehen wir uns an, in welcher Form Ihre Aufnahmen vorliegen und wie sie klingen. Die Verschriftung gibt wieder, was gesprochen wurde, nicht das fertige Schriftstück: Absätze, Hervorhebungen und die Form eines Schriftsatzes entstehen erst beim Abtippen, gesprochene Formatanweisungen stehen mit im Text. Wie gut Eigennamen, Aktenzahlen und Paragrafenzitate, Aufnahmen aus dem fahrenden Auto oder dialektale Passagen erkannt werden, zeigt sich an Ihrem Bestand; eine falsch verstandene Zahl kann das spätere Suchen erschweren. Wo zwei Personen durcheinandersprechen, ist die Zuordnung, wer was gesagt hat, ein eigener Prüfpunkt. Fällt im Diktat weder Aktenzahl noch Klientenname — „zum bekannten Akt, wie besprochen“ —, bleibt als Anhaltspunkt vor allem der Ordnerpfad. Und der Bearbeitungsstand aus der Diktatverwaltung — erledigt, in Arbeit, dringend — ist nicht vorgesehen: gelesen werden die Aufnahmen, nicht die Verwaltung darüber.

FAQ

Häufige Fragen zu dieser Anbindung

Wir haben Diktate aus zehn Jahren auf dem Server liegen. Sollen die alle verschriftet werden?

Das entscheiden Sie. Nützlicher ist die Frage, welche Aufnahmen nie zu einem Schriftstück geworden sind — der Vermerk nach dem Telefonat, der Bericht vom Ortstermin: Dort steht, was sonst nirgends nachzulesen ist. Wo das Diktat längst abgetippt, unterfertigt und im Akt abgelegt wurde, reicht in der Regel das fertige Schriftstück. Der Aufwand richtet sich nach den Aufnahmestunden, die tatsächlich verschriftet werden sollen; wie viele das sind, sehen wir uns vorab gemeinsam an.

Unsere Diktate liegen in Unterordnern je Autor, bei den Schreibkräften noch einmal anders. Muss das vorher aufgeräumt werden?

Aufgeräumt oder umbenannt werden muss dafür nichts. Steckt die Autorkennung im Pfad oder im Dateinamen, wird sie als Hinweis genutzt. Der Bezug zum Akt soll aus dem entstehen, was Sie sagen, abgeglichen mit Ihren Stammdaten — nennen Sie Aktenzahl und Klientennamen in den ersten Sätzen, hilft das der Zuordnung deutlich. Liegt eine Aufnahme doppelt, beim Autor und bei der Schreibkraft, gehen beide Pfade mit, und die Antwort nennt, aus welchem die Stelle stammt.

Wir stellen demnächst auf neue Diktiergeräte und eine neuere Version der Software um.

Vorgesehen ist die Anbindung an die Aufnahmedateien, nicht an das Programm. Ein neues Gerät bringt oft ein anderes Aufnahmeformat und manchmal einen neuen Standardpfad mit; sagen Sie uns vor der Umstellung kurz Bescheid, dann wird der Abgleich mitgezogen. Zwei Punkte prüfen wir dabei gemeinsam: ob die neue Version die Aufnahmen weiterhin als Datei ablegt oder in einer eigenen Verwaltung hält, und ob sie verschlüsselt schreibt. Der bereits verschriftete Bestand liegt in Ihrer Instanz und hängt an keiner Programmversion.

Ein Diktat zu einer Personalsache darf nicht jeder im Haus hören.

Dafür sind Dokumentarten und Rollen da: Die Sichtbarkeit hängt nicht an der einzelnen Datei, sondern an der Einstufung — ein Diktat, das als Personalsache eingestuft ist, soll dem berechtigten Kreis vorbehalten bleiben, Verschriftung und Aufnahme gemeinsam. Für Aufnahmen aus der Zeit vor dem Eintritt einer Mitarbeiterin lässt sich zusätzlich ein Stichtag setzen. Wer nicht berechtigt ist, bekommt den Hinweis auf die fehlende Freigabe statt einer Antwort, die so tut, als gäbe es zum Thema nichts. Welche Einstufungen Sie brauchen, legen wir vor dem Start gemeinsam fest.

Demo anfragen — und klären, wie Diktat und Sprachaufnahmen dazukommt

In dreißig Minuten per Video zeigen wir, wie Antworten mit Fundstelle aussehen, und klären, ob und wie Diktat und Sprachaufnahmen bei Ihnen angebunden werden kann.