Wissensdatenbank für Steuerberatungenwenn die Frage nach dem Kollektivvertrag des Klienten wieder auftaucht.

Klientenakten, Kollektivverträge, Erlässe und die eigene Rechtsauffassung an einer Stelle, jede Antwort mit Fundstelle. Eigene Instanz für Ihre Kanzlei auf Servern in Deutschland, das Sprachmodell in einem EU-Rechenzentrum, kein Training mit Ihren Daten. Ob die Antworten für Ihre Akten tragen, prüfen Sie im Testzugang.

Frage aus dem Alltag

„Welcher Kollektivvertrag gilt für einen Handelsbetrieb, und was steht dort zu Überstunden?“

Die Antwort steht in

Kollektivvertrag · interner Vermerk

1 Fundstelle mit einem Klick

Alltag

Kennen Sie das?

  • Welcher Kollektivvertrag gilt für diesen Klienten, und was steht dort zu Überstunden?

  • Die Antwort auf diese Frage haben wir vor zwei Jahren schon einmal erarbeitet. Nur weiß niemand mehr, in welcher Akte.

  • Die Berufsanwärterin fragt zum dritten Mal dasselbe, weil die Antwort nirgends steht, wo man sie findet.

Anfang März kündigt sich bei einem Ihrer Klienten die Außenprüfung an. Der Prüfer will wissen, wie eine Rückstellung im Abschluss 2021 zustande gekommen ist. Die Kollegin, die den Akt damals betreut hat, ist seit einem Jahr in einer anderen Kanzlei. In den Arbeitspapieren steht ein kurzer Vermerk, die Begründung dazu steckt in einer Mail an den Klienten, und die Fachmeinung, auf die man sich gestützt hat, in einem Ausdruck, den jemand abgeheftet hat — in welchem Ordner, weiß niemand mehr. Drei Tage vor dem Termin sitzen zwei Personen beisammen und stellen aus Mails, Ablage und Erinnerung wieder her, was die Kanzlei vor vier Jahren schon einmal sauber erarbeitet hat. Am Tag der Prüfung liegt die Begründung auf dem Tisch, ausgedruckt, mit einem handschriftlichen Vermerk am Rand — und wandert danach in denselben Ordner zurück, in dem sie beim nächsten Mal wieder niemand findet.

Sätze, wie sie im Alltag dieser Branche vorkommen.

Beispielfragen

Fragen aus Ihrem Alltag

Drei Fragen, wie sie im Alltag vorkommen, und die Unterlage, in der die Antwort stehen müsste. Ob und wie gut die Antwort mit Fundstelle kommt, prüfen Sie im Testzugang mit Ihren eigenen Unterlagen.

  • „Welcher Kollektivvertrag gilt für einen Handelsbetrieb, und was steht dort zu Überstunden?“

    1 Kollektivvertrag · interner Vermerk

  • „Wie haben wir diesen Sachverhalt zuletzt beurteilt?“

    2 Interner Vermerk

  • „Welche Fristen laufen bei diesem Klienten im nächsten Quartal ab?“

    3 Fristen aus den Dokumenten

Unterlagen

Unterlagen, um die es bei Ihnen geht

  • Klientenakten und Jahresabschlüsse
  • Kollektivverträge und Erlässe
  • Interne Vermerke und Rechtsauffassungen
  • Schriftverkehr mit Behörden
  • Fachliteratur und Merkblätter
  • Externe Quellen wie Findok im Premium-Paket

Preis

Was es kostet

Paket Premium

ab1.500 €/ Monat

Setup einmalig 4.900 € · netto

Eine Pauschale je Betrieb, für Häuser mit Recherchebedarf. Alle im Haus dürfen fragen — das Sekretariat genauso wie die Berufsträger, keine Lizenz pro Kopf. Ob eine Anbindung an Ihrem System möglich ist, prüfen wir vor dem Start; 1-Klick-Verbindungen sind im Setup enthalten, andere werden nach Aufwand verrechnet, was sie kosten, steht vorher fest.

Beim Kickoff halten wir zwanzig Fragen fest, an denen sich die Abnahme orientiert.Beim Kickoff legen wir gemeinsam zwanzig Fragen fest – samt der Unterlagen, aus denen die Antwort kommen soll. An ihnen wird bei der Abnahme gemeinsam durchgegangen, was das System damit macht. Was daraus folgt, steht im Angebot.

Alle Pakete im Vergleich

Einstieg

Womit Sie anfangen

Beginnen Sie mit den internen Vermerken und Rechtsauffassungen. Das ist der Bestand, den nur Ihr Haus besitzt; er ist überschaubar und braucht keinen Export. Stellen Sie im Testzugang Fragen, deren Antwort Sie kennen — wie ein Sachverhalt zuletzt beurteilt wurde, welcher Vermerk dazu existiert — und sehen Sie nach, ob die Fundstelle stimmt und wo etwas fehlt. Klientenakten und der BMD-Export folgen im zweiten Schritt. Ob und in welcher Form sich BMD bei Ihnen anbinden lässt, prüfen wir vor dem Start; dabei wird nur gelesen, geändert oder zurückgeschrieben wird in BMD nichts.

FAQ

Häufige Fragen

Ein Klient fragt nach Unterlagen aus 2016. Wie weit zurück hat das Sinn?

Die Frist nach § 132 BAO beträgt sieben Jahre, gerechnet vom Schluss des Kalenderjahres, für das die Eintragungen vorgenommen wurden — länger, solange die Unterlagen für ein anhängiges Verfahren von Bedeutung sind, und bei Grundstücken bis zu 22 Jahre nach § 18 Abs. 10 UStG. Was Sie tatsächlich noch haben, ist die zweite Frage: Liegt der Jahrgang im Bestand, nennt die Antwort die Stelle samt Fundstelle; findet das System nichts, sagt es das. Ausgeräumt wird dabei nichts von selbst — im Bestand liegt nur, was Sie hineingeben, und von sich aus löscht das System nichts.

Welche Fassung eines Kollektivvertrags zieht das System heran?

Jene, die bei Ihnen liegt — und die Antwort nennt, welche das ist, mit Datum und Fundstelle. Weil die meisten Kollektivverträge jährlich neu verhandelt werden, stehen im Bestand oft mehrere Fassungen nebeneinander; welche für den Abrechnungszeitraum gilt, entscheiden Sie. Ob bei mehreren Fassungen die passende als Fundstelle genannt wird, ist ein naheliegender Prüfpunkt für den Testzugang. Nachgelegt wird von Ihnen: Eine neue Fassung holt sich das System nicht von selbst, solange die Websuche nicht freigegeben ist. Findet es zu einer Frage nichts, sagt es das.

Recherchiert das System auch in der Findok?

Die Recherche außerhalb Ihres Hauses gehört ins Premium-Paket; was das kostet, steht auf der Preisseite. Inhaltlich heißt das: In der Findok stehen die Richtlinien, Erlässe und EAS-Auskünfte des Ressorts sowie die Entscheidungen des Bundesfinanzgerichts ab 2014 und davor jene des UFS; die Judikatur des VwGH liegt im RIS. Wie weit das System nach außen gehen darf, stellen Sie ein: gar nicht, erst nach Ihrer Zustimmung im Chat, oder freigegeben. Ob eine Aussage aus Ihrem eigenen Bestand stammt oder von außen, ist an der Fundstelle erkennbar.

Können wir damit einen Vorhalt beantworten?

Das System kann einen Entwurf zusammenstellen — als Word-Datei oder als E-Mail-Entwurf im Postfach —, gestützt auf Arbeitspapiere, Vermerke und den Schriftverkehr zum Klienten, jede Aussage mit Fundstelle. Geprüft, gezeichnet und abgesendet wird von Ihnen; in FinanzOnline steigt es nicht ein, und an ein Finanzamt geht daraus nichts hinaus. Ob ein solcher Entwurf Ihnen Arbeit abnimmt, zeigt ein Test mit einem erledigten Vorhalt, dessen Beantwortung Sie kennen.

Demo anfragen — mit Beispielen aus Steuerberater

In dreißig Minuten per Video zeigen wir Ihnen an Beispielen aus Ihrer Branche, wie Fragen beantwortet werden und wie die Fundstelle dazu aussieht. Eigene Unterlagen brauchen Sie dafür nicht.