Unterlagen aus Kieselstein — Fertigung und Projekte, Antworten mit Fundstelle.
Stücklisten, Arbeitspläne, Projektunterlagen und Schriftverkehr aus Kieselstein sollen in eure Wissensdatenbank mitkommen — nur lesend, an Kieselstein selbst wird nichts geändert.
Wie die Anbindung vorgesehen ist
Vorgesehen ist, das Dokumentenverzeichnis von Kieselstein verschlüsselt in eure eigene Instanz zu spiegeln — nur lesend und nur über ausgehende Verbindungen. Artikel-, Projekt- und Kundenstamm können über den Export dazukommen. Ob und wie das bei euch geht, prüfen wir vor dem Start mit euch — je nach Version, Einrichtung der Dokumentenablage und Hosting.
Einrichtung: Wie viel Einrichtung nötig ist, hängt davon ab, wie Kieselstein bei euch die Dokumente ablegt. Den Aufwand schätzen wir nach der Vorab-Prüfung ab und besprechen ihn mit euch, bevor etwas eingerichtet wird — gern gemeinsam mit eurem Betreuer. Verrechnet wird nach Aufwand.
Was auf eurem Server vorgesehen ist — und was nicht
Vorgesehen
- Ein Abgleich, der die Dateien verschlüsselt nach außen spiegelt
- Leserecht auf das Dokumentenverzeichnis
Nicht vorgesehen
- Dienste, die dauerhaft auf dem Server laufen
- Offene Ports
- Zugriffe von außen auf den Server
- Änderungen an Kieselstein
Nebenbei: Gespiegelte Unterlagen liegen zusätzlich in eurer eigenen Instanz außer Haus. Eine Datensicherung ersetzt das nicht.
Welche Unterlagen in Kieselstein liegen können
- Stücklisten samt Änderungsständen — auch die Baugruppen, die aus der Konstruktion übernommen wurden
- Arbeitspläne mit den Arbeitsgängen je Stückliste, samt Rüst- und Stückzeiten
- Losunterlagen aus der Fertigung: was am Los abgelegt ist, die Materialentnahmen und die Papiere zur Fremdfertigung
- Zeichnungen, Datenblätter und Prüfzeugnisse, die als Dokument am Artikel oder an der Stückliste hängen
- Angebote, Auftragsbestätigungen und Rechnungen, die beim Druck in der Ablage landen
- Bestellungen und Auftragsbestätigungen der Lieferanten aus dem Einkauf, samt den Papieren zum Wareneingang
Beispiele für Fragen an euren Bestand
- „Welche Stückliste gehört zu dieser Baugruppe?“
- „Wie war die Anlage beim letzten Umbau parametriert?“
- „Welcher Arbeitsplan gilt für diesen Artikel?“
Bevor eine Verknüpfung eingerichtet ist
Eine Verknüpfung wird für euch eingerichtet, nicht per Klick aktiviert. Jede Quelle bringt eigene Zugänge, Rechte und Ordnerlogik mit — ob und wie sie bei euch angebunden werden kann, prüfen wir vorher gemeinsam. Einrichtung und Wartung werden nach Aufwand verrechnet; wie groß der ist, hängt an der Quelle und wird vorher besprochen.
Bis dahin — und unabhängig davon — lassen sich Dateien, ganze Ordner, Mails, Fotos und Sprachmemos hochladen. Im Testzugang zeigt sich mit den eigenen Unterlagen, wie Antworten aussehen.
Typisch für diese Branchen
Was wir vorab prüfen
Vorab sehen wir uns an, ob bei euch ein Verzeichnis zum Spiegeln da ist. Kieselstein kann die Dokumente auch in einer eigenen Dokumentendatenbank halten; an diese kommt eine gespiegelte Ablage nicht direkt heran. Für diesen Fall vorgesehen sind die dateiorientierte Variante der Dokumentendatenbank und ein zusätzlicher Dokumentenspeicherpfad im Dateisystem; als weiterer Weg bleibt das Export-Rezept. Welche Einstellung bei euch aktiv ist, klären wir, bevor Aufwand entsteht. Außerdem prüfen wir, welche Inhalte als Dokument vorliegen: Ein Arbeitsgang, der nur als Zeile im Arbeitsplan steht, kommt mit, sobald der Arbeitsplan gedruckt oder exportiert in der Ablage liegt.
Häufige Fragen zu dieser Anbindung
Wir haben Lose und Stücklisten aus zwanzig Jahren — kommt der Altbestand mit?
Vorgesehen ist, dass der Erstlauf den Altbestand in dem Umfang mitnimmt, den ihr freigebt; danach soll nur noch dazukommen, was neu ist oder sich geändert hat. Gerade bei Baugruppen, die seit Jahren nicht mehr gebaut wurden, zählt das: Die Zeichnung zum Los von 2009 liegt oft nur dort, und wenn ein Kunde ein Ersatzteil dazu will, hängt die Auskunft an genau diesem Papier. Dasselbe gilt, wenn eine Reklamation über Serien- oder Chargennummern zurückverfolgt werden muss. Wie weit zurück gespiegelt wird, legt ihr fest — auch jahrgangsweise, wenn ihr mit den letzten Jahren anfangen und später nachlegen wollt.
Unsere Ablage hängt an Artikel und Los, nicht an Ordnern. Findet sich das wieder?
So ist es gedacht: Liegt ein Dokument unter einer Artikel- oder Losnummer, soll diese Zuordnung mitkommen und später in der Fundstelle stehen. Kommen die Stammdaten über den Export mit, lässt sich auch über die Bezeichnung fragen statt über die Nummer — praktisch, wenn in der Werkstatt niemand die siebenstellige Artikelnummer auswendig kann. Liegt dieselbe Zeichnung zusätzlich im Konstruktionsordner am Server, können beide Quellen angebunden werden; die Antwort nennt dann, aus welcher sie stammt. Wie das mit euren eigenen Unterlagen aussieht, zeigt der Testzugang.
Wir spielen regelmäßig eine neue Version ein. Müssen wir danach etwas herrichten?
In der Regel betrifft ein Versionswechsel die Oberfläche, gespiegelt wird aber ein Verzeichnis. Heikel wird es, wenn ein Versionssprung den Ablagepfad verlegt oder die Dokumente in die Datenbank wandern: Dann kommt nichts Neues mehr an, und im ungünstigen Fall zeigt der Abgleich auf ein leeres Verzeichnis. Sagt uns deshalb vor einem größeren Sprung Bescheid. Wir halten den Abgleich dann an, sehen danach gemeinsam nach, wo die Dokumente liegen, und richten den Weg neu ein. Der Bestand, der schon in eurer Instanz liegt, bleibt in der Zwischenzeit abfragbar.
Wer darf sehen, was in der Fertigung liegt — und wer nicht?
Das legt ihr fest, bevor der erste Lauf startet. Die Rechte hängen an Dokumentarten und Rollen: Arbeitspläne und Zeichnungen etwa für alle in der Fertigung, Kalkulation und Deckungsbeiträge enger. Kundenzeichnungen, die ihr unter Geheimhaltung bekommen habt, können als eigene Dokumentart geführt und nur denen gezeigt werden, die am Auftrag arbeiten. Für Leihpersonal oder einen Ferialpraktikanten lässt sich zusätzlich ein Stichtag setzen. In Kieselstein selbst wird nichts umgestellt; die Rechte dort bleiben, wie ihr sie vergeben habt.
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Testzugang für Kieselstein besprechen
Im Erstgespräch klären wir, ob und wie Kieselstein bei euch angebunden werden kann und was es dafür braucht. Im Testzugang seht ihr mit euren eigenen Unterlagen, wie Antworten aussehen.