Microsoft 365 durchsuchen — SharePoint, Teams und Postfach, verbunden statt kopiert.
Die gewachsene Projektablage in SharePoint, Dateien aus Teams-Kanälen und die Kundenkorrespondenz im Postfach sollen verbunden statt hochgeladen werden — mit den Rechten, die Sie vergeben.
Wie die Anbindung vorgesehen ist
Vorgesehen ist die Anmeldung über Microsoft selbst: Sie wählen in der Dokumentenansicht die Quelle, melden sich an und geben die Ordner, Bibliotheken oder Postfächer frei, die gelesen werden sollen — nur lesend und nur, was Sie auswählen. Ob Ihre Organisation diese Freigabe zulässt und ob ein Administrator zustimmen muss, prüfen wir vor dem Start mit Ihnen — je nach Lizenz und Einstellungen Ihres Microsoft-Kontos.
Einrichtung: Die Verbindung erfolgt per Klick über Ihr Microsoft-Konto und ist im Setup enthalten. Vorab prüfen wir mit Ihnen die Voraussetzungen — sinnvollerweise gemeinsam mit Ihrem Microsoft-Administrator.
Was auf Ihrem Server vorgesehen ist — und was nicht
Vorgesehen
- Eine Freigabe über Ihren Microsoft-Zugang
- Leserecht auf die gewählten Ordner und Postfächer
Nicht vorgesehen
- Programme auf Ihrem Server
- Offene Ports
- Schreibzugriff
- Änderungen an Ihren Berechtigungen
Nebenbei: Gespiegelte Unterlagen liegen zusätzlich in Ihrer eigenen Instanz außer Haus. Eine Datensicherung ersetzt das nicht.
Welche Unterlagen in Microsoft 365 liegen können
- Die gewachsene Projektablage in SharePoint, Bibliothek für Bibliothek
- Dateien aus den Teams-Kanälen, die in einer Besprechung geteilt und danach nie richtig abgelegt wurden
- Entwürfe und Zwischenstände aus dem OneDrive einzelner Mitarbeiter, die nie in die Teamablage gewandert sind
- Mails samt Anhängen aus den freigegebenen Postfächern, auch aus einem Funktionspostfach wie office@ oder buchhaltung@
- Angebots- und Vertragsfassungen, die in mehreren Ständen nebeneinanderliegen — in der Teamablage, im OneDrive und als Anhang im Postfach
- Scans und Fotos, die vom Handy aus in OneDrive gesichert wurden und seither dort liegen
Beispiele für Fragen an Ihren Bestand
- „Was wurde mit dem Lieferanten wegen der Reklamation vereinbart?“
- „Wo liegt die aktuelle Fassung dieses Angebots?“
- „Was steht in dem Anhang, den der Kunde geschickt hat?“
Bevor eine Verknüpfung eingerichtet ist
Die Verbindung erfolgt per Klick über das Konto und ist im Setup enthalten. Jede Quelle bringt eigene Zugänge, Rechte und Ordnerlogik mit — die Voraussetzungen bei Ihnen prüfen wir vorher gemeinsam.
Bis dahin — und unabhängig davon — lassen sich Dateien, ganze Ordner, Mails, Fotos und Sprachmemos hochladen. Im Testzugang zeigt sich mit den eigenen Unterlagen, wie Antworten aussehen.
Typisch für diese Branchen
Was wir vorab prüfen
Vorgesehen sind die Dateiablage und das Postfach. Vorab sehen wir uns an, was davon bei Ihnen als Dokument vorliegt: Beiträge in Chats und Kanälen, Einträge in Listen, Aufgaben, Planner und Whiteboards sind keine Dokumente in diesem Sinn. Beim OneDrive eines gelöschten Kontos drängt die Zeit — es bleibt nur befristet erhalten, und wie lange, hängt an Ihren Einstellungen; was dort noch gebraucht wird, sollte vorher aufgenommen werden. Ob Ihre Organisation die Freigabe zulässt, hängt an Ihren Einstellungen, an der Lizenz und daran, ob ein Administrator zustimmen muss. Und liegt Ihr SharePoint als Server im eigenen Haus, führt der Weg über die Dateiablage statt über die Freigabe. Beides klären wir, bevor Aufwand entsteht.
Häufige Fragen zu dieser Anbindung
Kommt der Bestand aus den Altjahren mit, oder nur, was ab jetzt dazukommt?
Vorgesehen ist, dass der erste Durchgang liest, was in den freigegebenen Bibliotheken, Ordnern und Postfächern liegt — auch die Archivordner aus Jahren, in die niemand mehr hineinsieht. Danach soll nur Neues und Geändertes dazukommen. Vorher gehen wir die Ablage einmal gemeinsam durch: Eine Bibliothek, in der neben den Vertragsfassungen auch Vorlagen und Zwischenstände liegen, macht die Antworten nicht besser. Was draußen bleiben soll, nennen Sie vorab.
Dieselbe Datei liegt bei uns dreimal — im Team, im OneDrive und als Mailanhang. Was passiert damit?
Vorgesehen ist, dass alle drei in den Bestand kommen und die Fundstelle nennt, woher eine Antwort stammt: Bibliothek, Kanal, OneDrive oder Postfach, jeweils mit Datum. So sehen Sie selbst, welcher Stand der jüngere ist. Welche Fassung gilt, entscheidet Ihr Haus — das ist keine technische Frage, und aufgeräumt wird von uns nichts. Oft ist genau diese Frage aber der Anlass, die Ablage herzurichten: Wo drei Stände nebeneinanderstehen, sieht man es an den Fundstellen.
Microsoft ändert laufend etwas an 365. Müssen wir dann nachjustieren?
Die Freigabe hängt am offiziellen Weg von Microsoft und nicht an einer Oberfläche; übliche Änderungen an 365 betreffen sie deshalb in der Regel nicht. Anders ist es, wenn Microsoft die Zustimmungsregeln selbst verschiebt: Für Leserechte auf Dateien und Postfächer hat Microsoft 2025 auf eine von Microsoft verwaltete Standardeinstellung umgestellt, bei der ein Administrator zustimmt statt der einzelne Benutzer. Trifft so eine Umstellung eine bestehende Freigabe, kommt nichts Neues mehr an; dann wird die Freigabe gemeinsam mit Ihrem Administrator erneuert. Bestehende Zustimmungen und eigene Zustimmungsregeln bleiben davon in der Regel unberührt.
Übernimmt die Wissensdatenbank unsere Berechtigungen aus SharePoint?
Das ist bewusst anders gelöst. In SharePoint und im Postfach ändert sich nichts; in der Wissensdatenbank werden die Rechte neu gefasst und hängen an Dokumentarten und Rollen, nicht an einzelnen Dateien. Was Sie freigeben, wird gelesen; wer es danach zu sehen bekommt, legen Sie fest — die Ablage der Geschäftsführung und die Personalunterlagen in der Regel enger als die Projektbibliotheken. Für jemanden, der erst seit Kurzem im Haus ist, lässt sich ein Stichtag setzen. Fehlt einer Person die Freigabe, sagt das System das, statt aus einem Dokument zu antworten, das sie nicht sehen darf.
Weitere Systeme
- QOMET
- TaxMetall
- Streit
- pds
- Advokat
- BMD
- Kieselstein
- Werbas
- Fileserver
- SharePoint & Teams
- Outlook & Exchange
- Google Workspace
- Dropbox Business
- Nextcloud / ownCloud
- NAS
- Bestehendes DMS
- RZL Software
- Schweighofer Manager
- RA-MICRO
- AUER Success & ABK
- BauMaster
- TopKontor Handwerk
- DOMUS
- proALPHA
- Scan-to-Folder
- Diktat und Sprachaufnahmen
- Wiki und Intranet
- DATEV
- Eigene Datenbank oder Fachanwendung
- TAIFUN Handwerk
- Labelwin
- kwp-bnWin.net
- NEVARIS
- ams.erp
- untermStrich
- Soloplan CarLo
- Loco-Soft
- iX-Haus
Sie betreuen dieses System bei Kunden? Für Systemhäuser und Softwarebetreuer →
Zum Nachlesen
- LeitfadenKI-Wissensdatenbank im Betrieb: Leitfäden für Handwerk, Bau, Kanzlei & CoWas eine KI-Wissensdatenbank im Betrieb leistet, hängt von der Branche ab. Der Leitfaden zeigt Dokumentarten, Suchfragen und Stolpersteine je Branche.
- Microsoft Copilot vs. KI-Wissensdatenbank: Was findet Firmenwissen besser?Microsoft Copilot Alternative gesucht? Der faire Vergleich zeigt, wann Copilot fürs Firmenwissen reicht und wann eine KI-Wissensdatenbank besser passt.
- Outlook und Microsoft 365 anbinden: E-Mail-Anhänge automatisch erfassenOutlook-Dokumente automatisch ablegen statt händisch sortieren: Wie E-Mail-Anhänge per Regeln, Duplikat-Erkennung und Zuordnung in die Wissensdatenbank kommen.
- SharePoint-Bestände in die KI-Wissensdatenbank einbindenSharePoint-Dokumente mit KI durchsuchbar machen: Wie bestehende Bestände angebunden werden – ohne Systemwechsel, mit Berechtigungen und Quellenangabe.
Testzugang für Microsoft 365 besprechen
Im Erstgespräch klären wir, ob und wie Microsoft 365 bei Ihnen angebunden werden kann und was es dafür braucht. Im Testzugang sehen Sie mit Ihren eigenen Unterlagen, wie Antworten aussehen.