Schweighofer Manager-Software — Belege, Auswertungen und Schriftverkehr in der Wissensdatenbank.

Was die Programme ausgeben und ablegen, soll in der Wissensdatenbank mitkommen: Belege, Auswertungen, Lohnunterlagen, Objekt- und Klientenschriftverkehr. Vorgesehen ist nur lesender Zugriff; an den Programmen selbst wird nichts geändert.

Wie die Anbindung vorgesehen ist

Die Schweighofer Manager-Software ist eine Programmfamilie — von _Win_1A-FIBU und _Win_1A-LOHN über UNTERNEHMER bis zum HAUS-MANAGER —, und jedes Programm hält seine Daten im eigenen Bestand; ausgegebene Belege, Auswertungen und Schreiben liegen daneben häufig als Dateien auf Ihrem Server. Vorgesehen ist entweder ein geplanter Export von Dokumenten und Stammdaten oder ein Abgleich, der das Ausgabeverzeichnis verschlüsselt in Ihre eigene Instanz spiegelt — nur lesend und nur nach außen. Nutzen Sie die SCHWEIGHOFER CLOUD, ist zu klären, ob und wie der Anbieter einen lesenden Zugang freigibt. Welcher Weg bei Ihnen gangbar ist, prüfen wir vor dem Start mit Ihnen — je nach Programm, Version, Lizenz und Freigaben des Herstellers.

Einrichtung: Jedes Programm der Familie hat seinen eigenen Ausgabeweg; der Aufwand richtet sich deshalb danach, womit Sie beginnen und ob Dateien vorliegen oder ein Export dazukommt. Wir schätzen ihn nach der Vorab-Prüfung ab und besprechen ihn mit Ihnen, bevor etwas eingerichtet wird. Verrechnet wird nach Aufwand.

Was auf Ihrem Server vorgesehen ist — und was nicht

Vorgesehen

  • Ein geplanter Export — oder ein Abgleich, der das Ausgabeverzeichnis verschlüsselt nach außen spiegelt
  • Leserecht auf die gewählten Daten

Nicht vorgesehen

  • Dienste, die dauerhaft auf dem Server laufen
  • Offene Ports
  • Zugriffe von außen auf den Server
  • Änderungen an Ihrer Schweighofer-Software
  • Schreibzugriff auf Ihre Daten

Nebenbei: Gespiegelte Unterlagen liegen zusätzlich in Ihrer eigenen Instanz außer Haus. Eine Datensicherung ersetzt das nicht.

Welche Unterlagen in Schweighofer Manager liegen können

  • Auswertungen aus der Buchhaltung, die üblicherweise ausgegeben werden: Saldenlisten, Kontoblätter, Journale und die Unterlagen zur Umsatzsteuervoranmeldung.
  • Lohnunterlagen: die monatlichen Abrechnungen, Jahreslohnzettel und Meldungen an die ÖGK, dazu Dienstzettel, KV-Einstufungen, Zulagen- und All-in-Vereinbarungen.
  • Aus der Fakturierung und Warenwirtschaft: Angebote, Lieferscheine, Ausgangsrechnungen und Mahnungen — samt dem Artikel- und Preisstand, der damals gegolten hat.
  • Aus der Liegenschaftsverwaltung: Vorschreibungen, Betriebskosten- und Eigentümerabrechnungen, Rücklagenausweise, Beschlüsse der Eigentümerversammlung und der Schriftverkehr zum Objekt.
  • Eingescannte Belege zum Buchungsstoff: Eingangsrechnungen, Kassabelege und Bankauszüge, meist im Ausgabe- oder Belegverzeichnis neben den Auswertungen.
  • Die Mappen, die zum Jahresabschluss hinausgehen — an den Klienten, an die Bank oder an die Eigentümergemeinschaft.

Beispiele für Fragen an Ihren Bestand

  • „Wie wurde der Beleg zur Rechnung 2025-0488 zugeordnet und verbucht?“
  • „Welche Zulage ist bei Klient Wagner im Lohn hinterlegt, und worauf stützt sich das?“
  • „Was wurde für die Liegenschaft Bahnhofstraße 12 zuletzt abgerechnet?“

Bevor eine Verknüpfung eingerichtet ist

Eine Verknüpfung wird für Sie eingerichtet, nicht per Klick aktiviert. Jede Quelle bringt eigene Zugänge, Rechte und Ordnerlogik mit — ob und wie sie bei Ihnen angebunden werden kann, prüfen wir vorher gemeinsam. Einrichtung und Wartung werden nach Aufwand verrechnet; wie groß der ist, hängt an der Quelle und wird vorher besprochen.

Bis dahin — und unabhängig davon — lassen sich Dateien, ganze Ordner, Mails, Fotos und Sprachmemos hochladen. Im Testzugang zeigt sich mit den eigenen Unterlagen, wie Antworten aussehen.

Typisch für diese Branchen

Was wir vorab prüfen

Vorab sehen wir uns an, welche Auswertungen bei Ihnen als Datei entstehen — was nur am Bildschirm angesehen und nie ausgegeben wird, liegt als Unterlage nirgends vor. Eine ausgegebene Saldenliste ist der Stand vom Tag ihrer Ausgabe; wird danach umgebucht, ist die Datei überholt, deshalb soll die Antwort das Ausgabedatum mitnennen. Buchhaltung, Lohnverrechnung, Fakturierung und Liegenschaftsverwaltung haben jeweils ihren eigenen Ausgabeweg, den wir einzeln prüfen und einrichten, auch wenn alle aus demselben Haus stammen. Womit begonnen wird, entscheiden Sie; es müssen nicht alle auf einmal sein.

Häufige Fragen zu dieser Anbindung

Die Auswertungen früherer Jahre liegen bei uns nur im Programm. Kommen die auch in den Bestand?

Vorgesehen ist, dass mitkommt, was als Datei im Ausgabeverzeichnis liegt — auch ältere Jahrgänge. Für Zeiträume, die nie ausgegeben wurden, bräuchte es einen einmaligen Ausgabelauf; welche Auswertungen das sein sollen, legen wir gemeinsam mit Ihnen fest. Eine heute nachgezogene Auswertung trägt das heutige Ausgabedatum und zeigt den Stand, den das Programm heute für diesen Zeitraum führt — nicht zwingend denselben wie der Ausdruck von damals. Danach soll nur noch dazukommen, was neu ausgegeben oder abgelegt wird.

Unsere Ausgaben landen alle im selben Verzeichnis und heißen nach Belegnummer. Reicht das?

In der Regel ist das eine brauchbare Grundlage. Dateiname und Pfad werden als Ordnung mitgelesen, zusätzlich liest das System Klient, Objekt, Zeitraum und Belegnummer aus dem Dokument — eine Betriebskostenabrechnung nennt ihre Liegenschaft ja im Kopf. Der Stamm aus dem Export soll zuordnen, wohin ein Stück gehört; liegen zwei Stände derselben Abrechnung vor, werden beide mit Datum genannt. Welche Dokumentart eine Datei bekommt, bestätigt beim ersten Durchlauf jemand bei Ihnen. Wie das mit Ihren Dateinamen aussieht, zeigt der Testzugang.

Beim Programmupdate ändern sich manchmal Ausgabemasken und Verzeichnisse.

Am Programm selbst ändert die Anbindung nichts. Verschiebt ein Update Verzeichnis oder Dateinamen, kommen bis zum Nachziehen keine neuen Dateien dazu; der vorhandene Bestand bleibt stehen. Weil mehrere Programme nebeneinanderlaufen, betrifft ein Umstieg oft nur eines davon — wir sehen zuerst nach dem Weg, aus dem täglich Dateien kommen. Das Nachziehen wird abgestimmt und nach Aufwand verrechnet; sagen Sie uns vor dem Versionssprung Bescheid, dann prüfen wir den Ausgabeweg gleich mit.

Die Kollegin in der Liegenschaftsverwaltung darf keine Lohnunterlagen sehen.

Dafür ist die Sichtbarkeit über Dokumentart und Rolle vorgesehen. Lohnunterlagen können eine eigene Dokumentart bilden, die nur für die Lohnverrechnung freigegeben ist; Vorschreibungen und Objektabrechnungen können daneben für die Verwaltung offenstehen, ohne dass jemand Dateirechte nachzieht. Die Freigaben lassen sich mit einem Stichtag versehen, etwa wenn jemand ein Objekt erst seit heuer betreut. Fehlt die Freigabe, sagt das System das, statt den Inhalt zu zeigen.

Testzugang für Schweighofer Manager besprechen

Im Erstgespräch klären wir, ob und wie Schweighofer Manager bei Ihnen angebunden werden kann und was es dafür braucht. Im Testzugang sehen Sie mit Ihren eigenen Unterlagen, wie Antworten aussehen.