Wissensdatenbank für Elektrobetriebefür die Frage nach Befund und Schaltplan, die sonst beim Bauleiter landet.

Anlagenakten, Befunde, Schaltpläne, Herstellerdoku und Prüfprotokolle an einer Stelle, jede Antwort mit Fundstelle. Gefragt wird vom Handy im Keller oder am Bildschirm im Büro — ob und wie gut das mit euren Unterlagen klappt, prüft ihr im Testzugang.

Frage aus dem Alltag

„Was stand im letzten Befund zur Anlage beim Kunden Mayer?“

Die Antwort steht in

Befund · Prüfprotokoll

1 Fundstelle mit einem Klick

Alltag

Kennt ihr das?

  • Der Monteur steht im Keller und braucht den Befund von der letzten Überprüfung — der liegt im Ordner im Büro.

  • Welcher Schaltplan gilt jetzt, der von 2018 oder der nach dem Umbau?

  • Der Bauleiter wird dreimal am Tag angerufen, weil sonst niemand weiß, wie die Anlage beim Kunden aufgebaut ist.

Der Arbeitsinspektor kündigt sich bei eurem Kunden an, einer Tischlerei, und will die Befunde zur Elektroinstallation sehen. Die Überprüfung habt ihr gemacht, vor zwei Jahren, draußen war der Michi. Den Befund hat damals jemand als PDF an den Betriebsleiter gemailt, der inzwischen nicht mehr dort arbeitet. Bei euch liegt er dreifach: im Projektordner der Anlage, im Mailausgang und als unterschriebener Scan in einem Ordner, den vor Jahren jemand „Befunde neu“ genannt hat. Welcher davon der unterschriebene Endstand ist, weiß am Dienstagvormittag niemand mit Sicherheit. Also telefoniert das Büro mit dem Michi, der auf einer Baustelle im Montafon steht und dort auch nicht in den Ordner schauen kann. Der Termin ist übermorgen.

Sätze, wie sie im Alltag dieser Branche vorkommen.

Beispielfragen

Fragen aus eurem Alltag

Drei Fragen, wie sie im Alltag vorkommen, und die Unterlage, in der die Antwort stehen müsste. Ob und wie gut die Antwort mit Fundstelle kommt, prüft ihr im Testzugang mit euren eigenen Unterlagen.

  • „Was stand im letzten Befund zur Anlage beim Kunden Mayer?“

    1 Befund · Prüfprotokoll

  • „Welcher Schaltplan gilt nach dem Umbau?“

    2 Schaltplan Revision B · Montagebericht

  • „Was bedeutet diese Fehlermeldung bei dem Gerätetyp?“

    3 Herstellerdoku

Unterlagen

Unterlagen, um die es bei euch geht

  • Anlagenakten je Objekt
  • Befunde und Prüfprotokolle
  • Schaltpläne, auch ältere Stände
  • Herstellerdoku zu den Komponenten
  • Fotos aus dem Verteiler
  • Sprachnotizen von der Baustelle

Preis

Was es kostet

Paket Basis

ab500 €/ Monat

Setup einmalig 2.900 € · netto

Eine Pauschale je Betrieb. Alle im Betrieb dürfen fragen — der Monteur genauso wie das Büro, keine Lizenz pro Kopf. Ob eine Anbindung an eurem System möglich ist, prüfen wir vor dem Start; 1-Klick-Verbindungen sind im Setup enthalten, andere werden nach Aufwand verrechnet, was sie kosten, steht vorher fest.

Beim Kickoff halten wir zwanzig Fragen fest, an denen sich die Abnahme orientiert.Beim Kickoff legen wir gemeinsam zwanzig Fragen fest – samt der Unterlagen, aus denen die Antwort kommen soll. An ihnen wird bei der Abnahme gemeinsam durchgegangen, was das System damit macht. Was daraus folgt, steht im Angebot.

Alle Pakete im Vergleich

Einstieg

Womit ihr anfangt

Beginnt mit den Anlagenakten je Objekt, so wie sie heute am Server liegen — Befunde, Schaltpläne, Übergabeprotokolle, nach Kunde sortiert. Genau danach wird aus dem Keller gefragt. Nehmt für den Test zwei, drei Objekte, deren Geschichte ihr kennt, und fragt, was im letzten Befund stand und welcher Schaltplan nach dem Umbau gilt; dann seht ihr, ob die Antwort mit der richtigen Fundstelle kommt. Eure Ordnerstruktur bleibt dabei, wie sie ist: Die Dateien werden verschlüsselt und nur über ausgehende Verbindungen gespiegelt. Die Herstellerdoku kommt dazu, sobald feststeht, welche Gerätereihen bei euch wirklich verbaut sind. Ob sich pds anbinden lässt, prüfen wir vor dem Start; bis dahin ladet ihr hoch — ganze Ordner, Mails, die Fotos aus dem Verteiler.

FAQ

Häufige Fragen

Wie viele Befunde müssen zu einer Anlage greifbar sein?

Aufbewahren muss sie nicht ihr, sondern der Arbeitgeber in der Arbeitsstätte — also euer Kunde. Nach § 11 ESV 2012 sind von den wiederkehrenden Prüfungen zumindest die letzten beiden Befunde aufzubewahren; liegt das Prüfintervall über drei Jahren, genügt der Befund über die letzte Überprüfung, und einsehbar müssen sie in der Arbeitsstätte oder auf der Baustelle sein. Für euch zählt die andere Hälfte: Ihr könnt fragen, welchen Stand ihr selbst zu diesem Objekt abgelegt habt, und die Antwort nennt Datum, Datei und Seite. Ob dabei auch sichtbar wird, dass zum selben Prüfdatum zwei Fassungen herumliegen, ist ein guter Prüfpunkt für den Test.

Beim Kunden hängt eine KNX-Anlage. Kommen wir an die Gruppenadressen?

Das ETS-Projekt bleibt in der ETS — es ist eine Programmierdatei, kein Dokument. In die Wissensdatenbank gehört, was ihr daraus exportiert und dem Kunden ohnehin übergebt: die Gruppenadressenliste als PDF oder Tabelle, die Funktionsbeschreibung, den Verteilerplan, die Fotos der Aktoren. Ob die Frage, welche Gruppenadresse auf welchem Aktorkanal liegt, aus diesen Exporten brauchbar beantwortet wird, probiert ihr im Test mit einer echten Liste aus. Findet das System keinen Export, sagt es das — und ihr wisst, dass beim nächsten Projekt ein Ausdruck in die Anlagenakte gehört.

Der Lehrling soll die Herstellerdoku sehen, aber nicht die Kalkulation. Geht das?

Dafür sind die Rechte da, und sie hängen an Dokumentarten und Rollen, nicht an einzelnen Dateien: Herstellerdoku, Montageanleitungen und Prüfprotokolle für alle, die auf die Baustelle fahren; Kalkulationen, Nachträge und Personalunterlagen nur fürs Büro. Festgelegt wird das einmal beim Einrichten gemeinsam mit euch, damit nicht jeder für sich nachschärfen muss. Im Testzugang lohnt es sich, genau das durchzuspielen: mit der Rolle des Lehrlings nach der Kalkulation fragen und schauen, was zurückkommt.

Kann uns das System den Befund gleich schreiben?

Es kann einen Entwurf als Word- oder PDF-Datei anlegen, aus dem, was zur Anlage bei euch liegt: Objektdaten, Verteilerbezeichnungen, die Aufstellung aus dem letzten Befund, der Montagebericht — zu jeder Angabe mit der Datei, aus der sie stammt. Die Messwerte kommen aus eurem Prüfgerät, die Beurteilung und die Unterschrift von der Person, die vor Ort war. Das System prüft nichts, gibt nichts frei und schickt nichts weg. Ob so ein Entwurf euch Arbeit spart, seht ihr im Test an einer Anlage, deren letzten Befund ihr selbst geschrieben habt.

Demo anfragen — mit Beispielen aus Elektroinstallation

In dreißig Minuten per Video zeigen wir euch an Beispielen aus eurer Branche, wie Fragen beantwortet werden und wie die Fundstelle dazu aussieht. Eigene Unterlagen braucht ihr dafür nicht.