Unterlagen aus ams.erp — die Projektakte zur Losgröße 1, mit Fundstelle statt Maskensuche.
Vorgesehen ist, dass Angebote, Stücklisten, Arbeitspläne, Änderungsstände und Schriftverkehr aus ams.erp in eurer Wissensdatenbank abfragbar werden — jede Antwort mit der Unterlage, aus der sie stammt. An ams.erp wird nichts geändert, vorgesehen ist nur lesender Zugriff.
Wie die Anbindung vorgesehen ist
Ein ERP hält viele Inhalte in der Datenbank und nicht in Ordnern; wie viel zusätzlich als Datei vorliegt, ist von Haus zu Haus verschieden. Vorgesehen ist daher ein abgestimmter Export: Dokumente und Stammdaten werden nach Zeitplan bereitgestellt und verschlüsselt, nur über ausgehende Verbindungen, in eure Instanz übertragen; ein vorhandenes Archivverzeichnis kann mitgespiegelt werden. Ob und wie das bei euch geht und ob eine weitergehende Schnittstelle in Frage kommt, prüfen wir vor dem Start mit euch und eurem ams.erp-Betreuer — je nach Version, Anpassungen und Lizenz. Bis dahin ladet ihr Unterlagen hoch: Dateien, ganze Ordner, Mails, Fotos und Sprachmemos.
Einrichtung: Den Rahmen schätzen wir nach der Vorab-Prüfung ab und besprechen ihn mit euch und eurem ams.erp-Betreuer, bevor etwas eingerichtet wird. Verrechnet wird nach Aufwand.
Was auf eurem Server vorgesehen ist — und was nicht
Vorgesehen
- Ein geplanter Export auf einem Rechner im Haus
- Leserecht auf die exportierten Daten und ein allfälliges Archivverzeichnis
Nicht vorgesehen
- Dienste, die dauerhaft auf dem Server laufen
- Offene Ports
- Zugriffe von außen auf den Server
- Änderungen an ams.erp
Nebenbei: Gespiegelte Unterlagen liegen zusätzlich in eurer eigenen Instanz außer Haus. Eine Datensicherung ersetzt das nicht.
Welche Unterlagen in ams.erp liegen können
- Angebote und Auftragsbestätigungen zur Sondermaschine, samt der Projektkalkulation, die dahintersteht
- Die mitwachsende Stückliste in den Ständen, in denen tatsächlich gefertigt wurde, dazu Arbeitspläne und die Zeichnungen, auf die sie verweisen
- Änderungsmitteilungen und Freigaben: was der Kunde wann beauftragt hat und was daraufhin konstruktiv geändert wurde
- Lieferantenunterlagen zum Projekt — Bestellung, Auftragsbestätigung, Werkszeugnis zum Werkstoff und Prüfbescheinigung
- Abnahme- und Inbetriebnahmeprotokolle, Montageberichte und der Schriftverkehr zur Baustelle beim Kunden
- Die Maschinenakte, die mit ausgeliefert wurde: Betriebsanleitung, Konformitätserklärung, Risikobeurteilung und Ersatzteilliste
Beispiele für Fragen an euren Bestand
- „Welcher Änderungsstand gilt für die Baugruppe in Auftrag 2024-118?“
- „Was haben wir dem Kunden Huber im Angebot zur Montage vor Ort zugesagt?“
- „Welche Stückliste und welcher Arbeitsplan gehören zu dieser Sondermaschine?“
Bevor eine Verknüpfung eingerichtet ist
Eine Verknüpfung wird für euch eingerichtet, nicht per Klick aktiviert. Jede Quelle bringt eigene Zugänge, Rechte und Ordnerlogik mit — ob und wie sie bei euch angebunden werden kann, prüfen wir vorher gemeinsam. Einrichtung und Wartung werden nach Aufwand verrechnet; wie groß der ist, hängt an der Quelle und wird vorher besprochen.
Bis dahin — und unabhängig davon — lassen sich Dateien, ganze Ordner, Mails, Fotos und Sprachmemos hochladen. Im Testzugang zeigt sich mit den eigenen Unterlagen, wie Antworten aussehen.
Typisch für diese Branchen
Was wir vorab prüfen
Vorab sehen wir uns an, was bei euch nur als Datensatz im ERP steht — Terminlage, Rückmeldungen aus der Fertigung, Lagerstände, Nachkalkulation — und was davon ins Export-Rezept soll. Ein Export ist ein Stand zum Zeitpunkt des Laufs, keine Live-Abfrage; bei einem Projekt, an dem gerade konstruiert wird, macht das einen Unterschied. Aus einer exportierten Stückliste lässt sich ablesen, welcher Stand verbaut war; warum er geändert wurde, steht in der Änderungsmitteilung — ob die als Dokument vorliegt, prüfen wir mit. Weil viele Häuser ihr ams.erp angepasst haben, klären wir außerdem, welche eigenen Felder und Auswertungen im Rezept ausdrücklich benannt werden sollen.
Häufige Fragen zu dieser Anbindung
Zu Maschinen von vor fünfzehn Jahren kommen heute noch Serviceanfragen. Sind die Projekte drin?
Das hängt daran, ob die Projektakte dazu noch greifbar ist. Vorgesehen ist, dass der Export mitnimmt, was heute in ams.erp liegt; Projekte aus abgelösten Systemen oder vom alten Ablageserver können über den Upload dazukommen, Verzeichnis für Verzeichnis. Bei einer Maschine, die zweimal umgebaut wurde, zählt vor allem, welcher Stand zuletzt verbaut wurde — und ob dazu die Änderungsmitteilung von damals vorliegt oder nur die Stückliste von heute.
Bei uns hängt alles an der Projektnummer, nicht am Kunden. Passt das zusammen?
So ist es gedacht: Projektnummer, Kunde und Datum soll das System aus dem Dokument lesen, und der Stammdaten-Export soll die Projektnummer mit Kunde, Maschine und Seriennummer verknüpfen. Damit ließe sich auch von der Maschine her fragen und nicht nur vom Projekt — praktisch, wenn im Service nur ein Foto vom Typenschild vorliegt. Die Projektstruktur wird nicht umgebaut, sondern gelesen, wie sie ist. Ob die Verknüpfung mit euren Stammdaten so zusammenpasst, sehen wir uns vorab an.
Unser ams.erp ist angepasst. Was passiert beim nächsten Releasewechsel?
Am ERP wird nichts geändert, der Export liest nur — eure Anpassungen bleiben unberührt. Verschiebt ein Releasewechsel Felder oder Listen, wird das Export-Rezept nachgezogen; das ist Wartung nach Aufwand, kein Neuaufbau. Sinnvoll ist, den ersten Lauf nach dem Wechsel gemeinsam anzusehen, am besten mit der Person, die bei euch die Anpassungen betreut — sie weiß, welches Feld für welche Auskunft gebraucht wird.
Für manche Kundenprojekte haben wir Geheimhaltungsvereinbarungen unterschrieben. Was heißt das für die Unterlagen?
Die Unterlagen liegen in einer eigenen Instanz für euren Betrieb auf Servern in Deutschland; das Sprachmodell läuft in einem EU-Rechenzentrum, und mit euren Daten wird nicht trainiert. Einen Punkt setzt ihr bewusst: die Websuche. Sie hat drei Stufen, und auf der untersten sollen Antworten ausschließlich aus euren eigenen Unterlagen kommen. Im Haus regelt ihr den Zugriff über Dokumentarten — Kundenzeichnungen, Stücklisten und Abnahmeprotokolle für Konstruktion, Fertigung und Service, Angebote und Konditionen für Vertrieb und Leitung; den Dokumenttyp bestätigt vor der Freigabe ein Mensch. Ob eure Vereinbarungen darüber hinaus etwas verlangen, klären wir gern vorab mit euch.
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Im Erstgespräch klären wir, ob und wie ams.erp bei euch angebunden werden kann und was es dafür braucht. Im Testzugang seht ihr mit euren eigenen Unterlagen, wie Antworten aussehen.