Wissensdatenbank für Facility Managementwenn im Technikraum nach dem Prüfbericht gefragt wird.
Objektakten, Prüfberichte, Anlagenschemata, Wartungsverträge und Störungsberichte an einer Stelle, jede Antwort mit Fundstelle — abrufbar im Technikraum genauso wie am Schreibtisch. Ob das mit euren Objekten klappt, prüft ihr im Testzugang.
Frage aus dem Alltag
„Wann war der Aufzug in dem Objekt zuletzt geprüft, und welche Mängel waren offen?“
Die Antwort steht in
Prüfbericht · Vermerk im Aufzugsbuch
1 Fundstelle mit einem KlickAlltag
Kennt ihr das?
Der Plan vom Lüftungsumbau ist gerollt im Regal im Büro — die Zentrale steht im Objekt drei Straßen weiter.
Der Kurt weiß, wo im Haus welcher Absperrhahn sitzt und welcher Schlüssel in welchen Zylinder passt. Der Kurt geht nächstes Jahr in Pension.
Wann ist der Aufzug das letzte Mal geprüft worden, und was war da offen? Steht im Aufzugsbuch, und das Aufzugsbuch liegt im Triebwerksraum.
Montagfrüh übernehmt ihr ein Bürohaus vom bisherigen Betreuer. Mit dabei sind zwei Leitz-Ordner, ein USB-Stick mit einem Verzeichnis namens „Objekt_alt_final“ und die Auskunft, der Rest liege beim Elektriker. Drei Wochen später will der Eigentümer wissen, wann der Blitzschutz zuletzt überprüft wurde und ob die Punkte aus dem Befund erledigt sind. Am selben Tag meldet das Labor einen auffälligen Legionellenbefund aus der Trinkwassererwärmung; wer den Speicher zuletzt gespült hat und auf welche Temperatur die Anlage eingestellt ist, steht in einem Wartungsbericht, den gerade niemand zuordnen kann. Am Abend fragt die Hausverwaltung nach der Gewährleistung für die Dachsanierung. Die Übergabe war im Frühjahr, das Protokoll hat jemand als Mailanhang weitergeleitet, und der Werkvertrag liegt beim Eigentümer.
Sätze, wie sie im Alltag dieser Branche vorkommen.
Beispielfragen
Fragen aus eurem Alltag
Drei Fragen, wie sie im Alltag vorkommen, und die Unterlage, in der die Antwort stehen müsste. Ob und wie gut die Antwort mit Fundstelle kommt, prüft ihr im Testzugang mit euren eigenen Unterlagen.
„Wann war der Aufzug in dem Objekt zuletzt geprüft, und welche Mängel waren offen?“
1 Prüfbericht · Vermerk im Aufzugsbuch
„Wie ist die Lüftung nach dem Umbau eingeregelt?“
2 Anlagenschema · Inbetriebnahmeprotokoll
„Welche Überprüfungen laufen in dem Objekt im nächsten Halbjahr ab?“
3 Fristen aus Prüfberichten und Befunden
Unterlagen
Unterlagen, um die es bei euch geht
- Objektakten je Liegenschaft — Bestandsdokumentation, Schemata, Parameter der Gebäudeleittechnik
- Prüfberichte und Befunde der wiederkehrenden Überprüfungen — Aufzug samt Aufzugsbuch, Elektroanlage, Blitzschutz, Brandmelde- und Löschanlagen
- Betriebsunterlagen der Haustechnik — Brandschutzbuch, Trinkwasserbeprobungen, Dichtheitskontrollen und Anlagenaufzeichnungen der Kälteanlagen
- Wartungsverträge mit Reaktionszeiten und Leistungsverzeichnisse der Dienstleister
- Abnahmeprotokolle, Mängellisten und Gewährleistungsfristen aus der Übergabe
- Störungsmeldungen und Serviceberichte je Anlage, Fotos aus dem Technikraum, Sprachnotizen nach dem Einsatz
Integrationen
Anbindung an eure Systeme
Euer System bleibt, wie es ist. Ob und wie eine Anbindung möglich ist, prüfen wir vor dem Start — bis dahin ladet ihr Unterlagen einfach hoch.
Preis
Was es kostet
Paket Basis
Setup einmalig 2.900 € · netto
Eine Pauschale je Betrieb. Alle im Betrieb dürfen fragen — der Monteur genauso wie das Büro, keine Lizenz pro Kopf. Ob eine Anbindung an eurem System möglich ist, prüfen wir vor dem Start; 1-Klick-Verbindungen sind im Setup enthalten, andere werden nach Aufwand verrechnet, was sie kosten, steht vorher fest.
Beim Kickoff halten wir zwanzig Fragen fest, an denen sich die Abnahme orientiert.Beim Kickoff legen wir gemeinsam zwanzig Fragen fest – samt der Unterlagen, aus denen die Antwort kommen soll. An ihnen wird bei der Abnahme gemeinsam durchgegangen, was das System damit macht. Was daraus folgt, steht im Angebot.
Einstieg
Womit ihr anfangt
Nehmt ein Objekt, nicht das ganze Portfolio: Prüfberichte und Befunde je Anlage, dazu die Unterlagen aus der Übergabe. Genau danach fragen Eigentümer, Behörde und Versicherer. Der Objektordner darf am Stück hochgeladen werden, Scans vom Papier inklusive. Stellt im Test Fragen, deren Antwort ihr kennt; passt das Ergebnis bei einem Haus, nehmt ihr das nächste dazu. Ob sich Fileserver und Microsoft 365 anbinden lassen, prüfen wir vor dem Start; eingerichtet wird das nach Aufwand.
FAQ
Häufige Fragen
Je Objekt kommen ein Dutzend Überprüfungen von verschiedenen Firmen zusammen. Sehe ich, was demnächst ansteht?
Ihr könnt fragen, was in euren eigenen Unterlagen steht: das Datum aus dem Befund, das Intervall aus dem Wartungsvertrag, die Nachfrist aus der Mängelliste — die Antwort nennt jeweils die Stelle, aus der es stammt. Ausgelegt wird nichts, und gerechnet auch nicht. Das hat einen Grund: Die Intervalle kommen aus ganz verschiedenen Ecken. Für ortsfeste elektrische Anlagen in Arbeitsstätten setzt § 9 der Elektroschutzverordnung 2012 längstens fünf Jahre an, bei geringer Beanspruchung wie in Büros, im Handel oder in Dienstleistungsbetrieben längstens zehn Jahre, auf Baustellen jedes Jahr. Für Trinkwasser-Erwärmungsanlagen, die mehr als eine Wohnung versorgen, verlangt die ÖNORM B 5019 die Untersuchung auf Legionellen mindestens einmal jährlich durch eine akkreditierte Prüfstelle. Welcher Fall bei eurem Objekt zutrifft, entscheidet ihr. Was nie in den Bestand gekommen ist, taucht auch nicht auf; findet das System nichts, sagt es das.
Bei der Objektübernahme bekommen wir Papierordner und einen Stick vom Vorgänger. Was machen wir damit?
Hochladen, so wie es ist: ganze Verzeichnisse, Scans, Fotos von Plänen, auch die Mails samt Anhängen. Objekt, Anlage und Datum schlägt das System vor; den Dokumenttyp bestätigt jemand bei euch, weil daran hängt, wer die Unterlage sieht. Sortieren müsst ihr vorher nichts. Wie gut das mit den kryptischen Ordnernamen und Scans des Vorgängers klappt, ist ein guter erster Test.
Der Eigentümer fragt, ob ein Mangel an der Dachsanierung noch Gewährleistung ist.
Ihr könnt nach Übernahmeprotokoll, Werkvertrag und Mängelliste fragen; liegen sie im Bestand, nennt die Antwort Datum und Fundstelle, damit ihr im Gespräch etwas in der Hand habt. Die rechtliche Einordnung bleibt bei euch: Bei unbeweglichen Sachen beträgt die Gewährleistungsfrist nach § 933 ABGB drei Jahre und beginnt mit dem Tag der Ablieferung, soweit nichts anderes vereinbart ist. Ob im konkreten Fall noch etwas offen ist, entscheidet das System nicht.
Der Kurt geht nächstes Jahr. Wie kommt das, was er im Kopf hat, in den Bestand?
Mit einer Begehung und einem Handy. Er geht durchs Haus, fotografiert Absperrhähne, Verteiler und Schlüsselzylinder und spricht jeweils ein Sprachmemo dazu — welcher Strang, welcher Raum, was zu beachten ist. Fotos und Sprachmemos gehen in den Bestand und können danach abgefragt werden, mit dem Bild als Fundstelle. Wie gut Memos aus dem Technikraum verschriftet werden, probiert ihr am besten mit den ersten zehn aus. Was er nicht aufgenommen hat, steht nirgends; findet das System dazu nichts, sagt es das.
Für wen
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Demo anfragen — mit Beispielen aus Facility Management & Gebäudetechnik
In dreißig Minuten per Video zeigen wir euch an Beispielen aus eurer Branche, wie Fragen beantwortet werden und wie die Fundstelle dazu aussieht. Eigene Unterlagen braucht ihr dafür nicht.