Wissensdatenbank für Garten- und Landschaftsbauwenn draußen am Objekt nach Pflanzliste und Bewässerungsplan gefragt wird.

Pflanzpläne, Bewässerungspläne, Pflegeverträge, Winterdienstprotokolle und die Fotos vom Objekt an einer Stelle, jede Antwort mit Fundstelle. Gefragt wird vom Handy im Garten oder am Bildschirm im Büro — ob das mit euren Objektunterlagen klappt, prüft ihr im Testzugang.

Frage aus dem Alltag

„Welche Pflanzen haben wir bei diesem Objekt gesetzt, und in welcher Qualität?“

Die Antwort steht in

Pflanzplan · Pflanzliste · Lieferschein der Baumschule

1 Fundstelle mit einem Klick

Alltag

Kennt ihr das?

  • Welche Hecke haben wir denen 2019 gesetzt, Thuja oder Hainbuche? Die Pflanzliste hat der Planer geschickt, gefunden hat sie seither keiner.

  • Wo im Garten die Ventile der Bewässerung liegen und welcher Kreis woran hängt, weiß der Christoph. Der Christoph hat gekündigt.

  • Die Hausverwaltung fragt, wann wir bei dem Objekt geräumt und gestreut haben — die Zettel vom Fahrer liegen im Auto.

Ende Mai, Anruf von einer Wohnhausanlage: Der Rasen ist streifig verbrannt, die Bewohner vermuten den Dünger. Der Vorarbeiter, der im Frühjahr gestreut hat, ist auf Urlaub. Was ausgebracht wurde, in welcher Menge und an welchem Tag, steht in seinem Aufzeichnungsbuch, und das liegt im Handschuhfach seines Pritschenwagens, der auf einer anderen Baustelle steht. Im Büro gibt es die Lieferscheine vom Händler, aber die sagen nur, was der Betrieb eingekauft hat, nicht, was auf dieses Objekt gekommen ist. Die Hausverwaltung will bis Freitag eine Stellungnahme. Der Chef fährt am Abend zur anderen Baustelle, holt das Buch, entziffert die Eintragungen — und stellt fest, dass für dieses Objekt gar nichts eingetragen ist.

Sätze, wie sie im Alltag dieser Branche vorkommen.

Beispielfragen

Fragen aus eurem Alltag

Drei Fragen, wie sie im Alltag vorkommen, und die Unterlage, in der die Antwort stehen müsste. Ob und wie gut die Antwort mit Fundstelle kommt, prüft ihr im Testzugang mit euren eigenen Unterlagen.

  • „Welche Pflanzen haben wir bei diesem Objekt gesetzt, und in welcher Qualität?“

    1 Pflanzplan · Pflanzliste · Lieferschein der Baumschule

  • „Welcher Kreis hängt an welchem Ventil, und wie ist die Steuerung eingestellt?“

    2 Bewässerungsplan · Einstellwerte der Steuerung

  • „Wann wurde bei diesem Objekt zuletzt geräumt und gestreut?“

    3 Winterdienstprotokoll · Einsatzbericht

Unterlagen

Unterlagen, um die es bei euch geht

  • Pflanzpläne und Pflanzlisten mit botanischen Namen und Qualitäten
  • Bewässerungspläne, Ventilbelegung und Einstellwerte der Steuerung
  • Pflegeverträge mit Schnitt- und Mähintervallen, Aufzeichnungen zu Dünge- und Pflanzenschutzmitteln
  • Winterdienstverträge und Einsatzprotokolle mit Räum- und Streuzeiten
  • Aufmaße, Leistungsverzeichnisse und Übergabeprotokolle samt Fertigstellungspflege
  • Fotos vom Objekt und Sprachnotizen aus dem Fahrzeug

Integrationen

Anbindung an eure Systeme

Euer System bleibt, wie es ist. Ob und wie eine Anbindung möglich ist, prüfen wir vor dem Start — bis dahin ladet ihr Unterlagen einfach hoch.

Alle Integrationen ansehen

Preis

Was es kostet

Paket Basis

ab500 €/ Monat

Setup einmalig 2.900 € · netto

Eine Pauschale je Betrieb. Alle im Betrieb dürfen fragen — der Monteur genauso wie das Büro, keine Lizenz pro Kopf. Ob eine Anbindung an eurem System möglich ist, prüfen wir vor dem Start; 1-Klick-Verbindungen sind im Setup enthalten, andere werden nach Aufwand verrechnet, was sie kosten, steht vorher fest.

Beim Kickoff halten wir zwanzig Fragen fest, an denen sich die Abnahme orientiert.Beim Kickoff legen wir gemeinsam zwanzig Fragen fest – samt der Unterlagen, aus denen die Antwort kommen soll. An ihnen wird bei der Abnahme gemeinsam durchgegangen, was das System damit macht. Was daraus folgt, steht im Angebot.

Alle Pakete im Vergleich

Einstieg

Womit ihr anfangt

Fangt mit den Objekten an, bei denen ein Pflege- oder Winterdienstvertrag läuft; von dort kommen die Rückfragen. Legt je Objekt zusammen, was vorhanden ist: Pflanzplan, Vertrag, die Einsatzzettel der Fahrer und die Fotos. Die Zettel dürfen unsortiert als Stapel durch den Scanner; Objekt und Datum schlägt das System vor. Wie gut die handschriftlichen Einsatzzettel gelesen werden, prüft ihr im Test mit einem Winter, den ihr kennt. Bewässerungspläne und Einstellwerte der Steuerung kommen im zweiten Schritt dazu, gemeinsam mit den Aufzeichnungen zu Dünge- und Pflanzenschutzmitteln, die ohnehin geführt werden müssen. Ob sich euer Server oder Microsoft 365 anbinden lassen, prüfen wir vor dem Start.

FAQ

Häufige Fragen

Die Hausverwaltung schickt eine Schadensmeldung: Jemand ist um sieben Uhr früh gestürzt. Was können wir zeigen?

Ihr könnt nach dem fragen, was auf den Einsatzzetteln dieser Nacht steht — Objekt, Datum, Uhrzeit, Fahrer, Streumittel —, und die Antwort nennt den Zettel als Fundstelle. Findet das System zur Nacht nichts, sagt es das; auch damit könnt ihr arbeiten, es ist nur unangenehmer. Die Uhrzeit ist hier der Punkt: Im Ortsgebiet trifft die Räum- und Streupflicht für die Gehsteige entlang einer Liegenschaft nach § 93 StVO zunächst den Eigentümer, und zwar in der Zeit von 6 bis 22 Uhr; vertraglich übertragen werden kann sie. Was ihr tatsächlich übernommen habt, steht im Winterdienstvertrag — liegt er im Bestand, lässt er sich gleich mit abfragen.

Wir führen ein Aufzeichnungsbuch über Pflanzenschutzmittel. Können wir daraus etwas herausholen?

Sobald die Seiten gescannt sind, können sie hinein; wie gut die Handschrift gelesen wird, zeigt ein Test mit ein paar echten Seiten. Wer beruflich Pflanzenschutzmittel anwendet, hat über jede Anwendung Aufzeichnungen zu führen und sie mindestens drei Jahre aufzubewahren: Mittel, Zeitpunkt, Menge, behandelte Fläche und Kultur. Seit Anfang 2026 kommen die Zulassungsnummer, der EPPO-Code der Kultur und das Entwicklungsstadium dazu, ab 2027 sind die Aufzeichnungen elektronisch zu führen. Eine Aufzeichnungssoftware ist der Bestand nicht und gibt sich auch nicht als eine aus: Er macht die Seiten abfragbar, die ihr schon habt, und findet das System zu einem Objekt und Zeitraum keinen Eintrag, sagt es das. Legt den Pflanzenschutz-Sachkundeausweis gleich dazu — er gilt sechs Jahre, und wer wann zur Weiterbildung muss, ist sonst auch wieder eine Frage, die keiner beantworten kann.

Bei Neupflanzungen streiten wir jedes Jahr über die Fertigstellungspflege.

Der Streit beginnt meist eine Stufe früher, bei der Frage, wer sie überhaupt schuldet: Nach der Werkvertragsnorm ÖNORM B 2241 sind Fertigstellungspflege und Entwicklungspflege zwei verschiedene Leistungen, und ob sie bei euch liegen, muss vereinbart sein. Was vereinbart wurde, steht im Leistungsverzeichnis und im Übergabeprotokoll; was tatsächlich gemacht wurde, auf den Einsatzzetteln und den Fotos. Nach dem Objekt gefragt, nennt die Antwort beides mit den Daten der einzelnen Einsätze und jeweils der Fundstelle, soweit es im Bestand liegt. Bewertet wird der Vertrag nicht — gezeigt wird, was drinsteht, und ab da diskutiert ihr mit etwas in der Hand.

Unsere Leute sind den ganzen Tag draußen und tippen ungern. Wie kommt das Wissen hinein?

Über das, was ohnehin anfällt: Fotos vom Objekt und Sprachnotizen aus dem Fahrzeug. Eine gesprochene Notiz nach dem Einsatz — welches Ventil klemmt, welcher Strauch ersetzt gehört, wo der Schacht unter der Wiese liegt — wird verschriftet und einem Objekt zugeordnet; wie gut das bei Motorlärm und Dialekt klappt, probiert ihr im Test aus. Den Dokumenttyp bestätigt einmal jemand im Büro, denn daran hängt die Sichtbarkeit: Der Winterdienstvertrag geht nicht jeden an, der Pflanzplan schon. Hört ein Vorarbeiter auf, wird ihm die Rolle entzogen, und damit endet sein Zugriff.

Demo anfragen — mit Beispielen aus Garten- und Landschaftsbau

In dreißig Minuten per Video zeigen wir euch an Beispielen aus eurer Branche, wie Fragen beantwortet werden und wie die Fundstelle dazu aussieht. Eigene Unterlagen braucht ihr dafür nicht.